Icon Leichte Sprache

Leicht

Icon Translate

translate

See-Ampel

Icon Navi

Navigation

Aus dem Gemeinderat

Alle aktuellen Nachrichten rund um Zaberfeld

Aus dem Gemeinderat | 01.04.2025

Ratssplitter 25.03.2025

Bekanntgabe nichtöffentlicher Beschlüsse vom 25.02.2025

Der Gemeinderat hat die Bekanntgabe der nichtöffentlichen Sitzung vom 25.02.2025 zur Kenntnis genommen.

Klimaschutzmanagement – Bericht Klausurtagung und weiteres Vorgehen

Gemeinderat beschließt Beteiligung an regionalem Maßnahmenpaket: Auch Ortsmitte und Hochwasserschutz im Blick

Klimaschutz ist eine weitreichende Aufgabe - und in Zaberfeld sollen künftig noch mehr Menschen aktiv mitgestalten können. Der Gemeinderat hat jetzt beschlossen, sich an mehreren Maßnahmen des Gemeindeverwaltungsverbands (GVV) Oberes Zabergäu zu beteiligen. Diese sind bei einer Klimaschutz-Werkstatt der Nachbarkommunen Güglingen und Pfaffenhofen entwickelt worden. Zaberfeld war aus Termingründen bei der Tagung in der Klima Arena Sinsheim nicht vertreten, bringt sich nun aber mit Nachdruck in die Umsetzung ein.

Konkrete Maßnahmen entwickelt

Die Klimaschutzagentur „make it“ des Landkreises Heilbronn hatte den Workshop organisiert. Ziel war es, über das Thema zu informieren, die wichtigsten Handlungsfelder zu identifizieren und konkrete Maßnahmen zu entwickeln. Zehn Vorschläge wurden erarbeitet, fünf davon besonders hoch bewertet. „Wichtig ist, dass wir nicht auf große Förderprogramme oder langwierige Konzepte warten, sondern direkt mit umsetzbaren Maßnahmen starten“, so Bürgermeisterin Diana Danner. „Das gelingt am besten, wenn wir unsere Kräfte in der Region bündeln – und wenn Menschen aus der Bevölkerung mitmachen.“

Arbeitskreis Klimaschutz geplant

Die Maßnahme mit der höchsten Zustimmung aus der Werkstatt ist die Gründung eines „Klimaschutz-Arbeitskreises“. Hier sollen sich Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich engagieren können – als Ideengeber, Organisatorinnen von Aktionen, Ansprechpersonen bei Veranstaltungen oder schlicht als Multiplikatoren für das Thema in ihrem Umfeld. Koordiniert wird der Arbeitskreis von Klimaschutzmanagerin Serina Hirschmann. Denkbar ist, dass der Arbeitskreis eine eigene Messeveranstaltung auf die Beine stellt, bei den KLIMA.LÄND.TAGEN mitwirkt oder neue Ideen wie das bereits iniziierte Repair-Café für das Obere Zabergäu aufgreift.

Energiesparen lohnt sich – für Umwelt und Geldbeutel

Ebenfalls beschlossen wurde die Teilnahme an der „Energie-Geld-Spar-Messe“. Diese soll den Bürgerinnen und Bürgern konkrete Informationen und Beratungsangebote zu Sanierung, Photovoltaik, Heizungstausch und Fördermitteln liefern. Ziel ist es, den Energieverbrauch in privaten Gebäuden zu senken – und gleichzeitig die finanziellen Vorteile sichtbar zu machen. Die Messe wird auf GVV-Ebene vorbereitet.

Ortsmitte und Hochwasserschutz

Neben diesen übergreifenden Projekten wird Zaberfeld auch Maßnahmen auf kommunaler Ebene weiterverfolgen. Eine Chance bietet beispielsweise das Sanierungsgebiet in Zaberfeld. Den ersten Schritt bildet die vom Land geförderte und daher für Kommunen kostenlose Qualitätserfassung von Ortsmitten. Dazu gehören Visualisierungen von möglichen Umgestaltungen. Diese bieten eine gute Diskussionsgrundlage, um innerhalb der Kommune Verbesserungen auch in Sachen Klimaschutz zu erreichen. Zum anderen geht es um den Schutz vor Hitze, Starkregen und Hochwasser, Themen, die angesichts der Extremwetterlagen an Bedeutung gewinnen. Hier wird die Gemeinde prüfen, wie bestehende Schutzmaßnahmen verbessert und die Bevölkerung besser informiert und einbezogen werden kann.

Klimaschutz mit System: CO2040

Die Maßnahmen sind Teil eines größeren Systems, das im GVV künftig den kommunalen Klimaschutz strukturieren soll: „CO2040“ nennt sich der Jahreszyklus, in dem Ideen gesammelt, Maßnahmen beschlossen, umgesetzt und überprüft werden. Auch der Zaberfelder Gemeinderat wird sich regelmäßig mit dem Stand der Dinge befassen und ist eingeladen, weitere Ideen einzubringen.

Wasserversorgung Friedhofstraße Leonbronn

Ca. 210 lfm Wasserleitung in der Friedhofstraße in Leonbronn sowie 19 Hausanschlüsse und 3 Hydrantenschächte samt Ausrüstung werden zeitnah erneuert. Die Aufträge hierfür hat der Gemeinderat an die Firma Haass Bauunternehmung für die Tiefbauarbeiten (185.524,81 €) und die Firma LWR Rohrnetzbau GmbH aus Zaberfeld für den Rohrleitungsbau (47.569,45 €) vergeben. Auf Grund des desolaten Zustands der Wasserleitung ist das Aufschieben der Teilerneuerung keine Option für die Verwaltung und den Gemeinderat. Auch wenn die Gemeinde im Haushaltsplan 2025 hierfür keine Finanzmittel eingeplant hat. Die Dringlichkeit und zur Vermeidung von weiteren Kosten für Rohrbrüche sind diese überplanmäßigen Ausgaben unaufschiebbar. Die Refinanzierung erfolgt später über die Neukalkulation der Gebühren.

Erwerb Aufsitzrasenmäher und Anhänger für die Sportplatzpflege

Für die Sportplatzpflege wird als Ergänzung zu den Mährobotern ein Aufsitzrasenmäher (28.269,60 €) und ein hierfür erforderlicher Anhänger (9.910,00 €) für den Transport bei der Firma Jo Mehl Land- & Gartentechnik gekauft. Dies ist nach Prüfung von weiteren Möglichkeiten, worum die Verwaltung in der Februarsitzung vom Gremium gebeten wurde, die wirtschaftlichste und zweckmäßigste Alternative für die Gemeinde und den Bauhof. Notwendig wird die Ersatzbeschaffung, da der aktuell im Bauhof im Einsatz stehende Aufsitzrasenmäher bereits eine Laufzeit von 17 Jahren erreicht hat und in den zurückliegenden Jahren rund 37.000 € an Reparaturkosten für das Fahrzeug angefallen sind. Der Aufsitzrasenmäher wird vom Bauhof für die erste Mahd im Frühjahr und für unterjährig notwendige Mäharbeiten während der Saison benötigt. „Mit dieser Investition stellen wir sicher, dass unsere Sportplätze weiterhin in einem gepflegten Zustand bleiben“ erklärte Bürgermeisterin Diana Danner. Im Haushaltsplan 2025 sind die entsprechenden Mittel für die Beschaffung eingeplant.

50 Jahre Gesamtgemeinde Zaberfeld – Festlegung der Rahmenbedingungen für das Jubiläumswochenende

Die Gemeinde Zaberfeld feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: Vor 50 Jahren schlossen sich die Ortsteile Zaberfeld, Michelbach, Leonbronn und Ochsenburg zur Gesamtgemeinde Zaberfeld zusammen. Dieses Jubiläum soll gemeinsam mit der Bürgerschaft gefeiert werden – festlich, vielfältig und würdig. Der Gemeinderat hat nun die organisatorischen Rahmenbedingungen für das große Festwochenende am 18. und 19. Oktober beschlossen.

Feierlicher Festakt mit Bewirtung, Musik und Festrede

Am Samstag, 18. Oktober, lädt die Gemeinde alle Bürgerinnen und Bürger zum großen Festabend in die Mehrzweckhalle ein. Der Abend wird mit einem offiziellen Festakt eröffnet, bei dem auch örtliche Vereine, Institutionen und Organisationen mit Musik- und Wortbeiträgen mitwirken. Eine Festrede durch Jeff Klotz rundet das Programm ab.

Die Bewirtung übernehmen zum Teil örtliche Vereine und externe Caterer. Die Gäste können die Speisen und Getränke am Veranstaltungsabend mit Wertmarken bezahlen, die vor Ort erhältlich sind. Den Verkauf der Marken übernehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung.

Freier Eintritt – aber mit Wertmarke

Der Eintritt zum Festabend ist kostenlos. Um jedoch die Zahl der Plätze besser planen zu können, wird es im Vorfeld Eintrittskarten geben. Um zu vermeiden, dass Eintrittskarten gehortet, aber nicht genutzt werden, ist jede Eintrittskarte an den Kauf einer Wertmarke von zehn Euro gekoppelt. Diese Marke kann am Abend vollständig für Speisen und Getränke eingelöst werden. Ehrengäste sowie Mitwirkende aus Vereinen und Organisationen erhalten separate Eintrittskarten ohne Wertmarkenpflicht. Die Zahl der Eintrittskarten ist insgesamt begrenzt, da auch für Ehrengäste und Programmbeteiligte feste Plätze reserviert werden müssen.

Komfort für alle: Halle wird vollständig bestuhlt

Um allen Gästen die Möglichkeit zum gemütlichen Essen zu eröffnen, wird die Mehrzweckhalle vollständig mit Tischen und Stühlen bestuhlt. Der Gemeinderat hat sich nach Abwägung verschiedener Varianten für diese Lösung entschieden. Damit entfällt auch der sonst notwendige Umbau der Halle für den Sonntag. Die maximale Personenzahl wird selbstverständlich eingehalten und orientiert sich an den Vorgaben der Versammlungsstättenverordnung.

Helferinnen und Helfer werden unterstützt

Für den Samstagabend erarbeitet die Verwaltung in enger Zusammenarbeit mit dem DRK und der örtlichen Feuerwehr ein Sicherheitskonzept. Bereitschaftsdienste sind vorgesehen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich bei der Bewirtung oder beim Programm engagieren, erhalten als Zeichen der Wertschätzung eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 50 Euro pro Helfer – vergleichbar mit der Praxis beim Seefest.

Gottesdienst und Seniorenfeier

Der zweite Festtag, Sonntag, 19. Oktober, steht ganz im Zeichen der älteren Generation. Er beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Mauritiuskirche, zu dem zunächst selbstverständlich jede Generation herzlich eingeladen ist. Im Anschluss lädt die Gemeinde alle Bürgerinnen und Bürger aus allen vier Ortsteilen ab dem vollendeten 70. Lebensjahr zur traditionellen Seniorenfeier ein. Begonnen wird die Feier in die Mehrzweckhalle mit einem gemeinsamen Mittagessen. Die Kosten der Feier übernimmt die Gemeinde.

Bauplatzpreis und Vergabe Baugebiet „Ob dem Höppler“ in Leonbronn

In der Sitzung vom 25.02.2025 wurde der Baubeschluss für das Wohnbaugebiet „Ob dem Höppler“ in Leonbronn gefasst. Die Erschließung der Grundstücke soll noch in diesem Jahr beginnen. Die Veräußerung der Bauplätze sieht die Gemeinde für die Jahre 2026 und 2027 vor. Auf Grund der aktuellen Haushaltslage soll der Verkauf von vier der acht Bauplätze aber bereits im Jahr 2025, also vor der Erschließung erfolgen. Für die Vergabe der ersten vier Baugrundstücke hat sich der Gemeinderat erstmals für das Bestgebotsverfahren entschieden, sodass das höchste Gebot entscheidet. Um die Wirtschaftlichkeit des Projekts zu sichern und dennoch eine faire und transparente Vergabe für die Interessenten zu gewährleisten, hat der Gemeinderat das Mindestgebot auf 310 Euro pro Quadratmeter festgelegt, welches auf einer detaillierten Kostenkalkulation basiert. Aufgrund der attraktiven Lage der Bauplätze erwartet die Gemeinde trotz der derzeit herausfordernden Baukonjunktur eine hohe Nachfrage. Nach welchem Verfahren die weiteren vier Grundstücke an der Lessingstraße vergeben werden ist noch offen. „Wir wollen die bestmögliche Lösung sowohl für alle Bauinteressenten als auch die Gemeinde finden“, versichert BM Diana Danner.

Baugesuche

  • Erdauffüllung im Gewann Frohnhälde in Leonbronn, Flst. 1436

Der Gemeinderat hat der Erdauffüllung mit verschiedenen Nebenbestimmung zugestimmt.

  • Aufstockung des bestehenden Gebäudes in Zaberfeld, Bahnhofstraße 19, Flst. 189/1
  • Nutzungsänderung im Erdgeschoss des Gebäudes Schloßberg 9 in Zaberfeld, Flst. 81
  • Errichtung einer DHL-Packstation in Zaberfeld, Leonbronner Straße 40, Flst. 2205

Der Gemeinderat hat allen drei Bauanträgen zugestimmt.

Artikel-Code: